Planerisch fundierte Sanierung historischer Bausubstanz
Die denkmalpflegerischen Projekte der KREMA Group basieren auf einer methodisch strukturierten Vorgehensweise, bei der Planung, Analyse und Ausführung als integraler Gesamtprozess verstanden werden. Jede Maßnahme beginnt mit der detaillierten Bestandsaufnahme der historischen Bausubstanz, einschließlich Materialanalysen, konstruktiver Bewertung, Dokumentation von Schadensbildern sowie der Erfassung originaler Fertigungs- und Verbindungstechniken.
Auf Grundlage dieser Analyse entwickeln wir objektspezifische Sanierungs- und Restaurierungskonzepte, die sowohl den denkmalrechtlichen Vorgaben als auch den heutigen Anforderungen an Dauerhaftigkeit, Funktionalität und Nutzung gerecht werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Erhaltung der Originalsubstanz sowie der klaren Trennung zwischen historischer Substanz und notwendigen Ergänzungen.
Seit den frühen Projekten im denkmalgeschützten Umfeld arbeitet die KREMA Group eng mit spezialisierten Herstellern von Holzbearbeitungswerkzeugen und Maschinen zusammen. Diese Kooperation ermöglicht die Entwicklung projektspezifischer Fertigungs- und Bearbeitungsverfahren, insbesondere für historische Holzbauteile wie Fenster- und Türanlagen, profilierte Rahmen, sakrale Objekte und fein gegliederte Ausstattungsdetails. Sonderwerkzeuge und angepasste Bearbeitungsschritte werden gezielt eingesetzt, um originale Geometrien, Oberflächenqualitäten und Fügungsarten reproduzierbar und substanzschonend umzusetzen.
Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit Denkmalbehörden, Fachplanern, Restauratoren und Bauherren. Leistungsphasen umfassen je nach Projekt die konzeptionelle Vorplanung, denkmalpflegerische Detailplanung, Muster- und Prototypenentwicklung, Ausführungsplanung sowie die fachliche Begleitung der Umsetzung. Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und Reversibilität der Maßnahmen sind dabei zentrale Bestandteile des Planungsansatzes.
Referenzprojekte der KREMA Group reichen von denkmalgeschützten Einrichtungen des Caritasverbandes Berlin über Arbeiten am Schloss Sanssouci in Potsdam bis hin zu Projekten am Berliner Dom. Ergänzt wird dieses Portfolio durch die handwerklich und gestalterisch anspruchsvolle Herstellung des Orgelgehäuses für die neue Schuke-Orgel der Kirche in Berlin-Mahlsdorf. Sämtliche Projekte zeichnen sich durch höchste Anforderungen an Präzision, eine enge Abstimmung mit Genehmigungs- und Denkmalbehörden sowie einen verantwortungsvollen und respektvollen Umgang mit historischer und kulturell bedeutender Substanz aus.
Das Ergebnis ist eine technisch saubere, norm- und denkmalgerechte Sanierung, bei der Planungstiefe, handwerkliche Ausführung und langfristiger Substanzerhalt in einem abgestimmten Gesamtkonzept zusammengeführt werden.
Die dargestellten Musterlösungen dienen der exemplarischen Darstellung technischer und gestalterischer Möglichkeiten. Jede Planung erfolgt objektspezifisch und wird individuell auf die jeweiligen planerischen und technischen Anforderungen abgestimmt.
Hinweis:
Sollten die Informationen auf dieser Seite für Ihre Planungs- oder Entscheidungsprozesse noch nicht alle relevanten Aspekte abdecken, verweisen wir auf unsere Alleinstellungsmerkmale auf der Startseite, in denen unsere Kompetenzbereiche und besonderen Lösungsansätze strukturiert dargestellt sind.

