Projekt „Gangway“ – Glasfassade, Ingenieurskunst und maritime Architektur
Mit dem Projekt „Gangway“ verbindet die KREMA Group innovative Ingenieurskunst mit architektonischer Eleganz. Ziel war die Entwicklung eines einzigartigen Gebäudes in Pfahlbauweise, das eine höhenverstellbare, barrierefreie Gangway integriert und damit einen sicheren, komfortablen Übergang von Land zu Schiff ermöglicht – flexibel angepasst an Gezeiten und unterschiedliche Schiffsgrößen.
Das Bauwerk verfügt über eine Grundfläche von 8,00 × 11,00 Metern bei einer Höhe von 16,30 Metern. Ein integrierter Lastenaufzug sowie die in Höhe und Neigung variierbare Gangway gewährleisten maximale Funktionalität, Betriebssicherheit und Nutzungsflexibilität im maritimen Umfeld.
Ein zentrales Gestaltungselement ist die hochwertige Glasfassade, die dem Gebäude eine moderne, transparente Anmutung verleiht und sich harmonisch in die Hamburger Skyline einfügt. Die Kombination aus klarer Architektursprache, technischer Präzision und barrierefreier Nutzung macht das Projekt zu einem Leuchtturmprojekt im Bereich Yacht- und Architektur-Lösungen.
Ausgangspunkt des Projekts war eine Anfrage an die KREMA Group zur Reparatur einer beschädigten Gangway. Da eine Instandsetzung technisch nicht möglich war, entstand aus dieser Aufgabenstellung ein ganzheitliches Neubauprojekt, das interdisziplinär geplant wurde. Beteiligt waren unter anderem:
- Architekturbüro
- Bodengrund- und Baugrunduntersuchungen
- Fördertechnik
- Gebäude- und Anlagenautomatisierung
- Glasfassade
- Gutachter
- Ingenieur-Holzständerbauweise inklusive Treppenbau
- Kampfmitteluntersuchung
- Lastenaufzug
- Rückbau und Entsorgung
- Spezialtiefbau und Wasserbau
- Stahlbetonbau
- Statik und Prüfstatik
- Treppenhaus
- Vermessungsbüro
Als Leuchtturmprojekt vereint das Vorhaben exemplarisch beide Kompetenzbereiche der KREMA Group – Yacht & Schiff sowie Architektur & Design – und steht für maßgeschneiderte Lösungen an der Schnittstelle von Technik, Gestaltung und maritimer Nutzung.

